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  • CD #0011
  • EDUARDO POLONIO
    PROPRIO MOTU
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  • Trois moments précédant la genèse des cordes (2001)
  • 1. Elektronika
    2. Secuencia a Jorge (1999). Für Saxophone und Elektronika
    3. La última pócima (2002). Für Akkordeon und Elektronika
    4. U flu for fru (1996). Blockflötenquartett und Elektronika
    5. Brief Fast Ambrosia (1999). Elektronika
    6. Improvisación con formas frías (2004). Elektronika
    7. Sudoku-mix (2006). Flöten und Elektronika
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  • Die CD fasst einen Großteil von Eduardo Polonios Werk der letzten zehn Jahre zusammen und stellt gewissermaßen eine Ergänzung zu seiner Anthologie der Jahre 1969 - 1998 dar. Es gibt eine ausgeprägte Linie, für mich nicht zu entziffern, die durch das Werk von Eduardo Polonio verläuft. Es ist die spektrale Grundlage, die wir schon in seinen Frühwerken erkennen können... In seinem letzten Werk, Sudoku-mix, gräbt er sie sogar noch tiefer.
  • Wir sollten uns nicht mit der simplen programmatischen Interpretation der Phänomene, auf die er in seinem Werk verweist, abgeben. Die harmonischen Spiele und auch die Poesie, die U for flu oder Improvisación con formas frías ausstrahlen, sind nicht nur eine freie Metapher für die Idealwelt Alan Turings order für die Farben Wassili Kandinskis. Sie sind eine gewissenhafte Betrachtung der Natur der Zahlen selbst, nie zufällig, und der Farben, die den Modellen innewohnen, natürlich ausgesiebt mit dem mächtigen Polonio-Filter.
    Ich will gar nicht die dunkle Seite seines Werks betonen, weil ich glaube, dass die Historie, die seinem ausgesprochenen Humor zugrunde liegt, allgemein bekannt ist. Ein gutes Beispiel dafür findet sich auf dieser CD in der Aufführung von La última pócima durch Esteban Algora, ein Werk das sein ganzes Drama daraus zieht, dass in der Live-Aufführung der Darsteller umfällt und stirbt. Ich beziehe mich dabie auch auf den Tumult, den er erreichen will, ... kühne Versuche, den Göttern das Gold wegzuschnappen.
    Secuencia a Jorge verdient eine besondere Erwähnung. Abgesehen von der Aufführung durch Daniel Kientzy, die nahezu perfekt ist, sehen wir uns vor einer Klangmischung, die man als Aufnahme-Paradigma für die elektroakustische Kunst bezeichnen kann, aber vor allen wird hier Eduardos offene Menschlichkeit sichtbar, der sich vor einem teuren Freund verneigt. (Eduardo Fuentesal)
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